Skip to content Skip to main navigation Skip to footer

Kultur

15. Brunskappeler Schnadezug – gemeinsam unterwegs an den Grenzen der Heimat

Am 19. September 2026 war es wieder so weit: Brunskappel machte sich auf zur Schnade. Zum inzwischen 15. Brunskappeler Schnadezug führte der Weg in diesem Jahr entlang der Westseite der Gemarkung – zu den Grenzen mit Wulmeringhausen, Gevelinghausen, Elpe und Siedlinghausen.

Die Schnade knüpft an einen alten Brauch an. Schon früher wurden die Ortsgrenzen regelmäßig gemeinschaftlich kontrolliert. Im Jahr 1980 wurde diese Tradition in Brunskappel wieder aufgenommen, seitdem geht es alle vier Jahre hinaus an die Grenzen. Abwechselnd wird dabei eine Hälfte der Gemarkung erwandert.

Mit der alten Standarte voraus

Am Vormittag versammelten sich die Teilnehmer am Petersplatz. Mit dabei war auch ein vertrauter Begleiter: die Brunskappeler Schnadestandarte, die den Zug über die gesamte Strecke begleitete. Ihre Aufschrift „1. Schnadezug Brunskappel – 5. Juli 1980“ erinnert noch heute an die Wiederaufnahme der Tradition.

Auch Olsbergs Bürgermeister Patrick Potthoff schloss sich den Wanderern an und begleitete den Schnadezug auf seiner ersten Wegstrecke. 

Von Brunskappel ging es hinaus in Richtung Reimecke. Nach der Überquerung der Neger wartete dort der erste Rastplatz und ein gemeinsames Frühstück, bevor der Zug weiter in Richtung der Gemarkungsgrenzen zog.

Wo sich die Nachbarn an der Grenze treffen

Am Dreiländereck Brunskappel–Gevelinghausen–Wulmeringhausen zeigte sich besonders schön, dass die Schnade zwar den Grenzen folgt, dort aber keineswegs Schluss ist. An den Grenzsteinen warteten Abordnungen der jeweiligen Nachbarorte auf die Brunskappeler und machten die Grenzpunkte zu Orten der Begegnung.

Für einen besonders auffälligen Empfang sorgten die Gevelinghäuser: Ihre Abordnung war gleich mit einem ganzen Planwagen angerückt. Und sie kamen nicht mit leeren Händen. Als Gastgeschenk überreichten sie den Brunskappelern einen großen, aus Brot gebackenen Rinderkopf. So blieb neben der Grenzbegehung genügend Zeit für Gespräche, einen gemeinsamen Schluck und den Austausch unter Nachbarn.

Weiter führte die Strecke durch die Brunskappeler Landschaft zum Mittagsplatz am Westbusch. Nach der gemeinsamen Stärkung wurde der zweite Teil der Strecke in Angriff genommen. Immer wieder öffnete sich unterwegs der Blick über die Täler und hinüber zu den umliegenden Ortschaften.

Schließlich erreichte der Schnadezug das Dreiländereck Brunskappel–Elpe–Siedlinghausen. Auch hier wurde die Brunskappeler Gruppe von Abordnungen der Nachbarorte empfangen. Damit wurde an beiden Dreiländerecken sichtbar, was seit jeher zur Schnade gehört: Man kennt seine Grenze – und trifft dort seine Nachbarn.

Ein Sitzplatz, den man nicht vergisst

An den Grenzsteinen durfte natürlich eine der wohl eigenwilligsten Traditionen des Schnadezuges nicht fehlen: das Stutzässen.

Dabei wird der Teilnehmer kurzerhand auf den Grenzstein gesetzt. Was früher dazu dienen sollte, sich den Verlauf der Grenze möglichst nachhaltig einzuprägen, gehört heute mit einem Augenzwinkern fest zum Schnadegang dazu. Zur Erinnerung gab es den Schnod-Pass beziehungsweise die Stutzäs-Urkunde – und auch der traditionelle Schnaps durfte nicht fehlen.

Dass dieser Brauch weiterlebt, liegt vor allem daran, dass die Schnade kein Ausflug nur einer Generation ist. Vom Kleinkind bis zu den älteren Brunskappelern waren alle Altersgruppen vertreten. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal ein Jahr alt. Während manche die Strecke und ihre Geschichten schon von früheren Schnadegängen kannten, waren andere zum ersten Mal dabei.

Ein Dorf auf Schnade

Dass ein solcher Tag gelingt, ist Gemeinschaftsarbeit. Alle Brunskappeler Dorfvereine wirkten bei der Gestaltung des Schnadezuges mit und sorgten gemeinsam für Strecke, Rastplätze, Verpflegung und Organisation.

Nach mehreren Stunden unterwegs führte der Weg schließlich zurück nach Brunskappel. Am Dorftreff fand die 15. Schnade ihren geselligen Ausklang. Bei Essen und Getränken wurde zusammengesessen, erzählt und auf einen Tag zurückgeblickt, an dem nicht nur viele Kilometer, sondern auch viele Begegnungen zusammengekommen waren.

Vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz der Brunskappeler Schnade: Alle vier Jahre werden Wege gegangen, die schon Generationen zuvor gegangen sind. Alte Grenzsteine werden wieder aufgesucht, Nachbarn dort begrüßt und Geschichten an die nächste Generation weitergegeben. Die Grenze wird dabei nicht zum Ende, sondern zum Treffpunkt.

Und wer an diesem Tag selbst auf einem der Schnodsteine Platz genommen hat, hat dafür ohnehin sein eigenes Versprechen abgegeben:

Op düsem Schnodstein hew ik säten,
un well de Gränze nit vergiäten.

 

Die Kfd besuchte die Freilichtbühne in Hallenberg

Am Freitag, den 04.09.2026 besuchten 14 Mitglieder der Kfd Brunskappel die Freilichtbühne in Hallenberg. Gezeigt wurde das Stück „Das Wunder von Bern“. Trotz eines kurzen Regenschauers zu Beginn war es ein rundum gelungener Abend. Vielen Dank für die tolle Organisation!

Kinderschützenfest Brunskappel

Für alle Kinder organisierte die Schützenbruderschaft wieder einen erlebnisreichen Tag. Die verschiedenen  Attraktionen, wie auch die Zirkus-Vorführung werden den Kindern sicher in toller Erinnerung bleiben.

Neuer Kinderschützenkönig wurde Marten Minge, der den letzten Rest des Stutenkerls abwarf.

Auch die Erwachsenen wurden mit Kaffee und Kuchen , Kartoffeln und Getränken wieder gut bewirtet.

Ein erlebnisreicher Kindertag bei der Feuerwehr Brunskappel

Am 9. August 2026 öffnete die Löschgruppe Brunskappel ihre Türen zu einem ganz besonderen Kindertag bei der Feuerwehr. Bei bestem Sommerwetter konnten die kleinen Besucher die Arbeit der Feuerwehr spielerisch kennenlernen, selbst ausprobieren und vor allem jede Menge Spaß haben.

Unter dem Motto „Entdecken – Erleben – Verstehen“ gab es rund um das Feuerwehrhaus einiges zu entdecken. Besonders begehrt war natürlich alles, was mit Wasser zu tun hatte: Mit dem Feuerwehrschlauch konnten die Nachwuchs-Feuerwehrleute selbst ihr Können unter Beweis stellen und verschiedene Ziele „löschen“. Auch Geschicklichkeitsspiele und weitere Mitmachaktionen sorgten für reichlich Abwechslung.

Ein weiteres Highlight waren die Einsatzfahrzeuge, die aus nächster Nähe erkundet werden konnten. Dabei gab es für die Kinder viel zu sehen und zu erfahren – vom großen Feuerwehrfahrzeug bis zum Fahrzeug der Kinderfeuerwehr „Löschfüchse“. Und wer wollte, konnte sogar selbst eine kleine Runde mit einem Feuerwehr-Tretauto drehen.

Neben dem Spaß stand vor allem ein Gedanke im Mittelpunkt: Kindern die Feuerwehr näherzubringen und mögliche Berührungsängste abzubauen. Die Feuerwehrleute nahmen sich viel Zeit, erklärten ihre Ausrüstung und zeigten den Kindern auf spielerische Weise, wie wichtig die Aufgaben Retten, Löschen, Bergen und Schützen sind.

Die Löschgruppe Brunskappel freut sich über die vielen kleinen und großen Besucher und einen rundum gelungenen Tag. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Kindertag möglich gemacht haben, und natürlich an alle Familien, die unserer Einladung gefolgt sind.

Vielleicht wurde bei dem einen oder anderen an diesem Tag ja sogar schon die Begeisterung für die Feuerwehr von morgen geweckt. 🚒💦

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Feuerwehr Brunskappel!

Schnade-Flyer steht zum Download bereit

Alle Vereine Brunskappels organisieren am 19.09.2026 wieder den traditionellen „Schnadegang“. Dazu sind alle Brunskappeler. ehemalige Brunskappeler, Gäste, Freunde und Nachbarn wieder herzlich eingeladen.

Der Informations-Flyer steht hier zum Download bereit!

Neuer Schützenkaiser der St. Sebastian Schützenbruderschaft

Beim Kaiserschießen der St Sebastian Schützenbruderschaft am Samstag, den 11.07.2026 setzte sich Frank Stemmer gegen alle Könige der Schützenbruderschaft durch. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf bei dem Frank Stemmer sich am Ende durchsetzte und neuer Schützenkaiser für die nächsten Jahre ist. Zur Schützenkaiserin erkor er seine Ehefrau Steffi.

Sie lösen das bisherigen Kaiserpaar Wilhelm Bathen und Bettina Senge-Bathen ab.

Das Foto zeigt das „alte“ und „neue“ Kaiserpaar bei der Proklamation.

Herzlichen Glückwunsch!

Projektchor Dorfjubiläum

Als Dirigent für den geplanten Projektchor konnte der Kreis-Chorleiter des Kreises Meschede Herr Fildhaut gewonnen werden.

Wir haben darüber alle Haushalte im Ort informiert. Herr Fildhaut ist super engagiert und hat jetzt noch eine eigene Einladung verfasst.

Die stelle ich hier zur Info noch online. Man kann sich auch spontan zur Teilnahme am Samstag, den 18.07. um 14:00 Uhr entschließen. Anmeldungen nehmen Christoph Körner und Klaus-Peter Körner entgegen.

Projektchor Dorfjubiläum

Bei den Planungen zum anstehenden Dorfjubiläum ist die Idee zur Gründung eines gemischten Chores für die Feierlichkeiten im Jahr 2028 entstanden.

Alle Brunskappelerinnen und Brunskappeler, die Spaß am Singen haben, sind zu einem ersten Probennachmittag am Samstag, den 18. Juli 2026 herzlich eingeladen.

Weitere Infos in der Einladung!

Fußball Weltmeisterschaft 2026

Die Fußballspiele der Deutschen Nationalmannschaft werden „Live“ im Dorftreff übertragen!

Die Spiele in der Vorrunde sind:

So. 14.06.2026  Gegner: Curacao um 19:00 Uhr

Sa. 20.06.2026  Gegner: Elfenbeinküste um 22:00 Uhr

Do. 25.06.2026  Gegner:  Ecuador um 22:00 Uhr

Allen Schlachtenbummlern viel Spaß!

„Dorf-Projekte“ werden unterstützt!

Auch in diesem Jahr konnten wieder Projekte für Brunskappel aus Dorftreff-Überschüssen unterstützt werden. Auf Antrag wurden 1500,- € für das Sonderkonto „Dorfjubiläum 2028“ und 2500,- € für Renovierungsarbeiten an der Schützenhalle bereit gestellt.

Dort muss noch die Sanierung der Außenfassade an der Vogelstange fertiggestellt und das Dach, sowie die Decke im Küchenbereich erneuert werden,

PS:

„Ich weiß nicht, ob Sie´s schon wussten!“

Dank der zahlreichen ehrenamtlichen Wirte öffnet unser Dorftreff freitags ab 19:00 Uhr und sonntags ab 18:00 Uhr.

 

 

Back to top