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Autor: Matthias Senge

15. Brunskappeler Schnadezug – gemeinsam unterwegs an den Grenzen der Heimat

Am 19. September 2026 war es wieder so weit: Brunskappel machte sich auf zur Schnade. Zum inzwischen 15. Brunskappeler Schnadezug führte der Weg in diesem Jahr entlang der Westseite der Gemarkung – zu den Grenzen mit Wulmeringhausen, Gevelinghausen, Elpe und Siedlinghausen.

Die Schnade knüpft an einen alten Brauch an. Schon früher wurden die Ortsgrenzen regelmäßig gemeinschaftlich kontrolliert. Im Jahr 1980 wurde diese Tradition in Brunskappel wieder aufgenommen, seitdem geht es alle vier Jahre hinaus an die Grenzen. Abwechselnd wird dabei eine Hälfte der Gemarkung erwandert.

Mit der alten Standarte voraus

Am Vormittag versammelten sich die Teilnehmer am Petersplatz. Mit dabei war auch ein vertrauter Begleiter: die Brunskappeler Schnadestandarte, die den Zug über die gesamte Strecke begleitete. Ihre Aufschrift „1. Schnadezug Brunskappel – 5. Juli 1980“ erinnert noch heute an die Wiederaufnahme der Tradition.

Auch Olsbergs Bürgermeister Patrick Potthoff schloss sich den Wanderern an und begleitete den Schnadezug auf seiner ersten Wegstrecke. 

Von Brunskappel ging es hinaus in Richtung Reimecke. Nach der Überquerung der Neger wartete dort der erste Rastplatz und ein gemeinsames Frühstück, bevor der Zug weiter in Richtung der Gemarkungsgrenzen zog.

Wo sich die Nachbarn an der Grenze treffen

Am Dreiländereck Brunskappel–Gevelinghausen–Wulmeringhausen zeigte sich besonders schön, dass die Schnade zwar den Grenzen folgt, dort aber keineswegs Schluss ist. An den Grenzsteinen warteten Abordnungen der jeweiligen Nachbarorte auf die Brunskappeler und machten die Grenzpunkte zu Orten der Begegnung.

Für einen besonders auffälligen Empfang sorgten die Gevelinghäuser: Ihre Abordnung war gleich mit einem ganzen Planwagen angerückt. Und sie kamen nicht mit leeren Händen. Als Gastgeschenk überreichten sie den Brunskappelern einen großen, aus Brot gebackenen Rinderkopf. So blieb neben der Grenzbegehung genügend Zeit für Gespräche, einen gemeinsamen Schluck und den Austausch unter Nachbarn.

Weiter führte die Strecke durch die Brunskappeler Landschaft zum Mittagsplatz am Westbusch. Nach der gemeinsamen Stärkung wurde der zweite Teil der Strecke in Angriff genommen. Immer wieder öffnete sich unterwegs der Blick über die Täler und hinüber zu den umliegenden Ortschaften.

Schließlich erreichte der Schnadezug das Dreiländereck Brunskappel–Elpe–Siedlinghausen. Auch hier wurde die Brunskappeler Gruppe von Abordnungen der Nachbarorte empfangen. Damit wurde an beiden Dreiländerecken sichtbar, was seit jeher zur Schnade gehört: Man kennt seine Grenze – und trifft dort seine Nachbarn.

Ein Sitzplatz, den man nicht vergisst

An den Grenzsteinen durfte natürlich eine der wohl eigenwilligsten Traditionen des Schnadezuges nicht fehlen: das Stutzässen.

Dabei wird der Teilnehmer kurzerhand auf den Grenzstein gesetzt. Was früher dazu dienen sollte, sich den Verlauf der Grenze möglichst nachhaltig einzuprägen, gehört heute mit einem Augenzwinkern fest zum Schnadegang dazu. Zur Erinnerung gab es den Schnod-Pass beziehungsweise die Stutzäs-Urkunde – und auch der traditionelle Schnaps durfte nicht fehlen.

Dass dieser Brauch weiterlebt, liegt vor allem daran, dass die Schnade kein Ausflug nur einer Generation ist. Vom Kleinkind bis zu den älteren Brunskappelern waren alle Altersgruppen vertreten. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal ein Jahr alt. Während manche die Strecke und ihre Geschichten schon von früheren Schnadegängen kannten, waren andere zum ersten Mal dabei.

Ein Dorf auf Schnade

Dass ein solcher Tag gelingt, ist Gemeinschaftsarbeit. Alle Brunskappeler Dorfvereine wirkten bei der Gestaltung des Schnadezuges mit und sorgten gemeinsam für Strecke, Rastplätze, Verpflegung und Organisation.

Nach mehreren Stunden unterwegs führte der Weg schließlich zurück nach Brunskappel. Am Dorftreff fand die 15. Schnade ihren geselligen Ausklang. Bei Essen und Getränken wurde zusammengesessen, erzählt und auf einen Tag zurückgeblickt, an dem nicht nur viele Kilometer, sondern auch viele Begegnungen zusammengekommen waren.

Vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz der Brunskappeler Schnade: Alle vier Jahre werden Wege gegangen, die schon Generationen zuvor gegangen sind. Alte Grenzsteine werden wieder aufgesucht, Nachbarn dort begrüßt und Geschichten an die nächste Generation weitergegeben. Die Grenze wird dabei nicht zum Ende, sondern zum Treffpunkt.

Und wer an diesem Tag selbst auf einem der Schnodsteine Platz genommen hat, hat dafür ohnehin sein eigenes Versprechen abgegeben:

Op düsem Schnodstein hew ik säten,
un well de Gränze nit vergiäten.

 

Ein erlebnisreicher Kindertag bei der Feuerwehr Brunskappel

Am 9. August 2026 öffnete die Löschgruppe Brunskappel ihre Türen zu einem ganz besonderen Kindertag bei der Feuerwehr. Bei bestem Sommerwetter konnten die kleinen Besucher die Arbeit der Feuerwehr spielerisch kennenlernen, selbst ausprobieren und vor allem jede Menge Spaß haben.

Unter dem Motto „Entdecken – Erleben – Verstehen“ gab es rund um das Feuerwehrhaus einiges zu entdecken. Besonders begehrt war natürlich alles, was mit Wasser zu tun hatte: Mit dem Feuerwehrschlauch konnten die Nachwuchs-Feuerwehrleute selbst ihr Können unter Beweis stellen und verschiedene Ziele „löschen“. Auch Geschicklichkeitsspiele und weitere Mitmachaktionen sorgten für reichlich Abwechslung.

Ein weiteres Highlight waren die Einsatzfahrzeuge, die aus nächster Nähe erkundet werden konnten. Dabei gab es für die Kinder viel zu sehen und zu erfahren – vom großen Feuerwehrfahrzeug bis zum Fahrzeug der Kinderfeuerwehr „Löschfüchse“. Und wer wollte, konnte sogar selbst eine kleine Runde mit einem Feuerwehr-Tretauto drehen.

Neben dem Spaß stand vor allem ein Gedanke im Mittelpunkt: Kindern die Feuerwehr näherzubringen und mögliche Berührungsängste abzubauen. Die Feuerwehrleute nahmen sich viel Zeit, erklärten ihre Ausrüstung und zeigten den Kindern auf spielerische Weise, wie wichtig die Aufgaben Retten, Löschen, Bergen und Schützen sind.

Die Löschgruppe Brunskappel freut sich über die vielen kleinen und großen Besucher und einen rundum gelungenen Tag. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Kindertag möglich gemacht haben, und natürlich an alle Familien, die unserer Einladung gefolgt sind.

Vielleicht wurde bei dem einen oder anderen an diesem Tag ja sogar schon die Begeisterung für die Feuerwehr von morgen geweckt. 🚒💦

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Feuerwehr Brunskappel!

Ein Schnitt, ein Treffer, ein Osterfeuer 🔥

Am Karfreitag war es wieder soweit: Rund 30 Helfer haben sich an der alten Elper Straße getroffen, um gemeinsam das Osterfeuer 2026 aufzubauen. Bei trockenem, kühlem, aber angenehmem Wetter herrschten beste Bedingungen für einen arbeitsreichen Tag.

Stück für Stück zum fertigen Turm

Mit vereinten Kräften wurde getragen, geschichtet und befestigt. Stück für Stück wuchs der Turm aus gesammelten Weihnachtsbäumen in die Höhe, bis schließlich ein beeindruckendes Osterfeuer entstand, das sich sehen lassen kann.

Ein Treffer für die Geschichtsbücher 😄

Ein besonderes Highlight sorgte zwischendurch für beste Stimmung: Beim Absägen der Pfostenspitze gelang es dem 1. Zugführer tatsächlich, die Spitze so präzise zu treffen, dass sie wie festgenagelt im Boden stecken blieb – ein Treffer, der so wohl nicht geplant war, aber umso mehr für Lacher sorgte.

Arbeit, die verbindet

Neben der Arbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz – genau diese Mischung aus Einsatz, Gemeinschaft und guter Stimmung macht die Aktion jedes Jahr aufs Neue besonders.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die mit angepackt und einmal mehr gezeigt haben, was in Brunskappel gemeinsam möglich ist!

Tradition geht weiter: Eiersammeln am Karsamstag

Nicht vergessen: Am Karsamstag zieht der traditionelle Männerumzug durchs Dorf. Die Helfer des Osterfeuer-Aufbaus gehen von Haus zu Haus und sammeln mit dem alten Spruch „Eger, Eger, Strau, Strau, Geld!“ Eier, Stroh oder Geld für das Osterfeuer – und natürlich kommt auch die Geselligkeit dabei nicht zu kurz.

Jetzt heißt es: Vorfreude auf Sonntag 🔥

Jetzt blicken wir voller Vorfreude auf den Ostersonntag, wenn das Osterfeuer entzündet wird und wir gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft einen schönen Abend verbringen.

Generalversammlung 2026 – Vorstand im Amt bestätigt

Raphael Grotenhöfer (Schriftführer), Marvin Körner (1. Fähnrich), Jan Lörwald (4. Fahnenoffizier), Matthias Senge (Schießmeister) und Felix Hohmann (Geschäftsführer) wurden gestern auf der diesjährigen Generalversammlung des Schützenvereins in ihren Ämtern bestätigt. ✅🎖️

Wir sagen Danke für euren Einsatz, eure Zeit und euer Herzblut für unseren Verein! 💚🤍 Ohne euch läuft hier gar nichts.

Wir haben für 2026 gemeinsam viel vor und freuen uns schon sehr auf alles, was uns erwartet! 🚀🔥

Nikolausfeier in Brunskappel – ein gemütlicher Adventsnachmittag für Groß und Klein

Unsere diesjährige Nikolausfeier startete mit einer kleinen Premiere: Zum ersten Mal gab es ein gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen für Kinder und Erwachsene. Das große Kuchenbüfett kam hervorragend an – so gut, dass wir direkt die Gewinnerin des „am schnellsten verschwundenen Kuchens“ küren konnten. Nadine Schrewe sicherte sich diesen Titel souverän.

Für die Kinder folgte anschließend der Höhepunkt des Nachmittags: Der Nikolaus besuchte uns und verteilte kleine Geschenke in Form von Süßigkeiten. Und auch wenn offiziell natürlich niemand weiß, wer sich unter dem roten Mantel versteckt – ein besonderer Dank geht an Jan Lörwald, der an diesem Nachmittag rein zufällig stets in der Nähe des Nikolauses gesichtet wurde. Ein Schelm, wer dabei an Zusammenhänge denkt. 😉

Musikalisch begleitet wurde der Besuch von stimmungsvollem Gitarrenspiel, das für eine besonders warme Atmosphäre sorgte.

Insgesamt nahmen 24 Kinder teil – vom Ältesten mit 11 Jahren bis hin zum jüngsten Familienmitglied mit gerade einmal 6 Wochen. Dazu kamen rund 45 Erwachsene, die gemeinsam einen besinnlichen Nachmittag verbrachten.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer – und ganz besonders an die kfd-Brunskappel, die diese schöne Veranstaltung mit viel Engagement organisiert und ermöglicht hat.

Zweiter Bayrischer Abend im Dorftreff Brunskappel

Zünftig, gesellig und rundum gelungen – so lässt sich der zweite Bayrische Abend im Dorftreff Brunskappel am vergangenen Freitag zusammenfassen. Schon früh am Abend füllte sich der Dorftreff bis auf den letzten Platz, und schnell kam beste Stimmung auf. Bei frisch gezapftem Oberbräu Hell und König Ludwig Weißbier wurden viele gute Gespräche geführt, herzhaft gelacht und der Abend in vollen Zügen genossen.

Natürlich durften auch die passenden Brezen nicht fehlen, und so fühlte sich der Brunskappler Dorftreff für ein paar Stunden ganz nach Bayern versetzt. Das Team des Dorftreffs zeigte sich begeistert über die tolle Resonanz und freut sich schon jetzt auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr – wenn es wieder heißt: „O’zapft is!“

Premiere voller Fahrspaß – Brunskappel rollt los!

Am Samstag, den 26. Juli 2025, feierte Brunskappel eine gelungene Premiere: Zum ersten Mal lud der Dorfgemeinschaftsverein zu einem Fahrzeug-Parcours für Kinder an der Schützenhalle ein – und traf damit voll ins Schwarze.

Bei strahlendem Sonnenschein verwandelte sich das Gelände rund um die Halle in eine liebevoll gestaltete Spiel- und Fahrlandschaft. Ob Laufrad, Roller, Fahrrad oder Bobbycar – alles war erlaubt. Die Kinder flitzten mit Helm über den Parcours, durchfuhren bunte Kreidewege, kleine Rampen und eine lustig flatternde Einfahrt aus Flatterband. Verkehrszeichen und Pylonen sorgten für den richtigen Rahmen und ließen echtes Fahrgefühl aufkommen.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Draußen unter Sonnenschirmen gab es kühle Getränke, drinnen lockten frische Waffeln und eine entspannte Atmosphäre. Viele Familien nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen, zuzuschauen oder einfach die sommerliche Stimmung zu genießen.

Ein großer Dank gilt allen helfenden Händen, die diese Premiere möglich gemacht haben – vom Aufbau über die Parcoursgestaltung bis zum Waffelbacken. Das positive Feedback der Kinder und Eltern spricht für sich: Diese Veranstaltung darf gerne zur Tradition werden!

Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr – mit noch mehr kleinen Fahrzeugfans auf großer Fahrt!

Ortsrundgang mit CDU-Bürgermeisterkandidat Patrick Potthoff – Austausch auf Augenhöhe

Am Freitag fand in Brunskappel ein gemeinsamer Ortsrundgang mit Patrick Potthoff, dem Bürgermeisterkandidaten der CDU, statt. Bei bestem Sommerwetter machten sich engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Potthoff auf den Weg durch das Dorf, um sich über aktuelle Themen und Anliegen auszutauschen.

Während des Rundgangs kam es zu vielen anregenden Gesprächen. Ein zentrales Thema war der Wunsch nach neuen Baumöglichkeiten für junge Familien im Ort. Viele Brunskappelerinnen und Brunskappeler sehen die Notwendigkeit, das Dorf weiterzuentwickeln und attraktive Perspektiven für die nächste Generation zu schaffen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen war die Wertschätzung und Unterstützung ehrenamtlicher Strukturen im Ort. Ob im Schützenverein, der Feuerwehr oder in der Dorfgemeinschaft allgemein – das Engagement vieler Freiwilliger ist ein wesentlicher Pfeiler des Zusammenlebens in Brunskappel. Patrick Potthoff zeigte sich offen für die Sorgen und Ideen der Bürger und betonte, wie wichtig ein starker Rückhalt für das Ehrenamt sei.

Der Rundgang bot eine gute Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und gemeinsam über die Zukunft Brunskappels nachzudenken. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für den offenen Austausch – und an Patrick Potthoff, der sich bewusst Zeit genommen hat, um die Anliegen der Brunskappelerinnen und Brunskappeler persönlich kennenzulernen.

Von hüpfenden Drachen und tanzenden Käseplatten – Die Mai Time lässt bitten

Am 1. Mai 2025 hieß es wieder: Wanderschuhe an, Sonnenbrille auf und rein ins Vergnügen! Denn die Mai Time feierte ihren 10. Geburtstag – und das nicht gerade leise. Die Sonne stand stramm bei 25 Grad, vermutlich im Dienstplan für gute Laune, und auf dem Gelände rund um die Schützenhalle blühte nicht nur der Frühling, sondern auch die Stimmung. Wer eigentlich nur eine kurze Pause einlegen wollte, blieb plötzlich hängen – irgendwo zwischen „kurz mal gucken“ und „ach komm, wir bleiben bis nach dem dritten Bier“.

Attraktionen, die begeisterten

Zu den Highlights des Tages zählte zweifellos der „Hau den Lukas“. Hier konnten Groß und Klein nicht nur ihre Kräfte messen, sondern auch herausfinden, wie laut eine Glocke wirklich klingen kann – zumindest, wenn man trifft. Wer lieber auf Präzision statt purer Kraft setzte, war bei der Darts-Challenge genau richtig. Und während die Großen um Ruhm und Muskelkater kämpften, tobten die Kleinen durch zwei riesige Drachen-Hüpfburgen. Diese entwickelten sich schnell zur inoffiziellen Energie-Entsorgungsstation für überzuckerte Kinder – mit Erfolg: zufriedenes Lächeln garantiert. Eine Schießbude sowie ein farbenfroher Süßigkeitenstand rundeten das Programm perfekt ab.

Musik und kulinarische Genüsse

Für musikalische Höhenflüge sorgte niemand Geringerer als DJ Käpt’n Käse, der mit seinen Beats nicht nur die Boxen, sondern auch so manches Tanzbein zum Schmelzen brachte. Von Schlager bis Party-Hymnen war alles dabei – Käpt’n Käse knows the crowd! Auch kulinarisch blieb kein Wunsch offen: Das Pizzamobil von Hora & Jöring feierte Premiere und überzeugte mit ofenfrischen Pizzen. Für Erfrischung sorgten gut gekühlte Getränke an den Bierwagen, während Kaffee, Kuchen und Waffeln von den Damen des Ortes für den kleinen Hunger zwischendurch bereitstanden.

Gemeinschaft und Geselligkeit

Ob an den Stehtischen im Schatten der Warsteiner-Schirme, an der Cocktail Bar oder beim Plausch in den gemütlichen Sitzbereichen – die Mai Time 2025 wurde zu einem Treffpunkt für alle Generationen. Familien, Freundeskreise und Wandergruppen verbrachten gemeinsam Zeit in entspannter Atmosphäre, genossen das bunte Programm und nahmen jede Menge guter Laune mit nach Hause.

Ein großes Dankeschön gilt unseren Sponsoren, Helferinnen und Helfern, die dieses Jubiläumsfest möglich gemacht haben. 10 Jahre Mai Time – ein runder Geburtstag mit Drachen, DJ und Dauergrinsen. Und wenn Muskelkater, Sonnenbräune und ein breites Lächeln die Hauptmitbringsel sind, dann war’s wohl wieder Mai Time.

Der Bauleiter, die alten Hasen und das widerspenstige Feuer

Am Ostersonntagabend traf sich wieder eine bunte Truppe von rund 40 wetterfesten Brunskappelerinnen und Brunskappelern an der alten Elper Straße, um das diesjährige Osterfeuer zu entzünden. Leichter Regen und dichte Rauchschwaden sorgten für echte Sauerländer Osteratmosphäre.

Nach dem Anzünden zeigte sich: Unser Feuerturm war dieses Jahr besonders robust geraten. Selbst nach längerer Brenndauer wollte der obere Teil einfach nicht fallen. Kein Wunder — der 1. Zugführer hatte sich wohl von seiner aktuellen Tätigkeit als Bauleiter inspirieren lassen und die Konstruktion auf maximale Stabilität ausgelegt. So konnte man immerhin länger das lodernde Werk bewundern.

Für einen besonderen Moment sorgten drei alte Hasen vom MGV, die mit „Großer Gott, wir loben dich“ dem Abend eine traditionelle Note verliehen. Man könnte sagen: Der Geist des alten Männergesangvereins wehte für einen kurzen Moment über dem Osterfeuer.

Am Ende waren sich alle einig: Ein gelungener Abend trotz Nieselregen und Rauch in der Jacke, so wie es sich eben für ein ordentliches Brunskappeler Osterfeuer gehört.

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