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Schlagwort: Tradition

Nikolausfeier in Brunskappel – ein gemütlicher Adventsnachmittag für Groß und Klein

Unsere diesjährige Nikolausfeier startete mit einer kleinen Premiere: Zum ersten Mal gab es ein gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen für Kinder und Erwachsene. Das große Kuchenbüfett kam hervorragend an – so gut, dass wir direkt die Gewinnerin des „am schnellsten verschwundenen Kuchens“ küren konnten. Nadine Schrewe sicherte sich diesen Titel souverän.

Für die Kinder folgte anschließend der Höhepunkt des Nachmittags: Der Nikolaus besuchte uns und verteilte kleine Geschenke in Form von Süßigkeiten. Und auch wenn offiziell natürlich niemand weiß, wer sich unter dem roten Mantel versteckt – ein besonderer Dank geht an Jan Lörwald, der an diesem Nachmittag rein zufällig stets in der Nähe des Nikolauses gesichtet wurde. Ein Schelm, wer dabei an Zusammenhänge denkt. 😉

Musikalisch begleitet wurde der Besuch von stimmungsvollem Gitarrenspiel, das für eine besonders warme Atmosphäre sorgte.

Insgesamt nahmen 24 Kinder teil – vom Ältesten mit 11 Jahren bis hin zum jüngsten Familienmitglied mit gerade einmal 6 Wochen. Dazu kamen rund 45 Erwachsene, die gemeinsam einen besinnlichen Nachmittag verbrachten.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer – und ganz besonders an die kfd-Brunskappel, die diese schöne Veranstaltung mit viel Engagement organisiert und ermöglicht hat.

Der Bauleiter, die alten Hasen und das widerspenstige Feuer

Am Ostersonntagabend traf sich wieder eine bunte Truppe von rund 40 wetterfesten Brunskappelerinnen und Brunskappelern an der alten Elper Straße, um das diesjährige Osterfeuer zu entzünden. Leichter Regen und dichte Rauchschwaden sorgten für echte Sauerländer Osteratmosphäre.

Nach dem Anzünden zeigte sich: Unser Feuerturm war dieses Jahr besonders robust geraten. Selbst nach längerer Brenndauer wollte der obere Teil einfach nicht fallen. Kein Wunder — der 1. Zugführer hatte sich wohl von seiner aktuellen Tätigkeit als Bauleiter inspirieren lassen und die Konstruktion auf maximale Stabilität ausgelegt. So konnte man immerhin länger das lodernde Werk bewundern.

Für einen besonderen Moment sorgten drei alte Hasen vom MGV, die mit „Großer Gott, wir loben dich“ dem Abend eine traditionelle Note verliehen. Man könnte sagen: Der Geist des alten Männergesangvereins wehte für einen kurzen Moment über dem Osterfeuer.

Am Ende waren sich alle einig: Ein gelungener Abend trotz Nieselregen und Rauch in der Jacke, so wie es sich eben für ein ordentliches Brunskappeler Osterfeuer gehört.

Ostersonntag in Brunskappel: Osterfeuer, Fackelzug und ein Abend am Feuer

Wenn am Ostersonntagabend der Himmel langsam dunkler wird und ein langer Fackelzug sich von der Kirche aus auf den Weg macht, weiß jeder in Brunskappel: Es ist wieder Zeit für das Osterfeuer. Ein alter Brauch, der bis heute ein fester Bestandteil des Dorflebens ist.

Das Osterfeuer: Ein Brauch mit jahrhundertealten Wurzeln

Die Tradition der Osterfeuer reicht weit zurück, vermutlich bis in die vorchristliche Zeit. Schon damals wurden im Frühling große Feuer entzündet, um den Winter zu vertreiben und die Wiederkehr des Lichts zu feiern. Mit der Christianisierung übernahm die Kirche diesen Brauch, und so wurde das Osterfeuer zum Symbol für die Auferstehung Christi und den Sieg des Lichts über die Dunkelheit.

Im Sauerland gehören die Osterfeuer seit jeher fest dazu — besonders in Orten wie Brunskappel, wo Gemeinschaft und Zusammenhalt noch eine große Rolle spielen.

Der Fackelzug: Wenn das Osterlicht durchs Dorf wandert

In Brunskappel beginnt der Ostersonntagabend um 20:00 Uhr. Oberhalb der Pfarrkirche treffen sich die Dorfbewohner, um ihre Fackeln an der Osterkerze zu entzünden. Diese symbolisiert das Licht Christi und wird traditionell in der Osternacht in der Kirche gesegnet.

Angeführt vom Schützenverein und begleitet von Fackelträgern schlängelt sich der Zug dann durch den Ort bis zum Osterfeuer an der alten Elper Straße.

Am Feuer: Geselligkeit und gute Gespräche

Am Ziel angekommen, wird das Osterfeuer entzündet — ein beeindruckender Moment, wenn die gesammelten Weihnachtsbäume des Vorjahres in Flammen aufgehen und die Nacht erhellen.

Rund ums Feuer gibt’s dann gekochte Eier, kalte Getränke und reichlich Gelegenheit zum Plaudern. Für viele Bewohner ist das Osterfeuer ein Pflichttermin, für Neubürger eine gute Gelegenheit, Gesichter, Namen und Geschichten des Dorfes kennenzulernen.

Der Abend endet dann traditionell im Dorftreff (geöffnet ab 19:00 Uhr). Wer Lust hat, kommt nach dem Osterfeuer einfach noch dort auf ein Getränk oder ein nettes Gespräch vorbei.

Ein lebendiges Stück Brunskappeler Dorfkultur

Für uns Brunskappeler ist das Osterfeuer mehr als ein schöner Brauch — es ist ein Zeichen dafür, dass Gemeinschaft hier noch etwas zählt. Und für alle, die das zum ersten Mal erleben: Herzlich willkommen — einfach mitgehen und einen besonderen Abend erleben.

Osterfeuer-Aufbau 2025: Windig, nass und trotzdem beste Laune!

Am Karfreitag war es wieder soweit: Rund 25 Helfer haben sich an der alten Elper Straße eingefunden, um gemeinsam das diesjährige Osterfeuer aufzubauen. Trotz nassem und windigem Wetter ließen sich die Brunskappeler die gute Laune nicht nehmen — mit vereinten Kräften wurde gestapelt, geschraubt und gehievt, bis der stattliche Turm aus gesammelten Weihnachtsbäumen stand.

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer, die mit angepackt und für eine ordentliche Portion Dorfzusammenhalt gesorgt haben!

Jetzt freuen wir uns darauf, das Osterfeuer am Ostersonntag gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft zu entzünden und in gemütlicher Runde den Abend ausklingen zu lassen.

Kläppern, Eiersammeln und Dorftrubel – so läuft’s an den Kartagen in Brunskappel

Wenn an Karfreitag und Karsamstag in Brunskappel die Straßen von rhythmischem Geklapper erfüllt sind und Männergruppen mit Bier und Körben von Tür zu Tür ziehen, ist klar: Ostern steht vor der Tür. Für alle, die sich schon immer gefragt haben, woher diese Bräuche eigentlich stammen oder die diese besonderen Tage hier zum ersten Mal erleben: Hier ein kleiner Überblick über lang bestehende und zugleich unterhaltsame Traditionen.

Warum wird eigentlich gekläppert?

Im katholischen Brauchtum schweigen von Gründonnerstagabend bis zur Osternacht die Kirchenglocken. Stattdessen übernehmen die Kinder mit hölzernen Kläppern und Ratschen das Läuten zu den Gebetszeiten. Dieser Brauch ist uralt und soll nicht nur ans Gebet erinnern, sondern auch den Winter vertreiben und den Frühling begrüßen.

In Brunskappel wird dieser Brauch bis heute gepflegt — die Kläpperkinder ziehen am Karfreitag und Karsamstag durch den Ort. Wer hier neu ist, sollte sich also nicht wundern, wenn plötzlich ungewohnte Geräusche durch die Straßen hallen. Alle Kinder dürfen selbstverständlich mitmachen!

Der Männerumzug am Karsamstag

Während die Kinder fleißig kläppern, macht sich am Karsamstag eine zweite Gruppe auf den Weg: Alle, die tags zuvor beim Aufbau des Osterfeuers geholfen haben, ziehen von Haus zu Haus. Dabei wird ein Spruch gesungen, der vermutlich fast so alt ist wie der Ort selbst:

„Eger, Eger, Strau, Strau, Geld!“

Wo genau dieser Spruch herkommt, weiß heute keiner mehr so genau — sicher ist nur: Wer die Haustür öffnet, darf auf jeden Fall mit einem lauten Ständchen rechnen. Wurden früher noch – wie im Lied besungen – Eier, Stroh und Geld gesammelt, geben sich die Männer heute mit Eiern oder Geld für das Osterfeuer und die Kläpperkinder zufrieden.

Und hier kommt der lockere Teil der Tradition: Der Umzug der Männer ist nicht nur Sammelaktion, sondern auch ein geselliger Anlass. Es wird viel gelacht, getrunken und manchmal dauert der Zug dann auch bis in die Abendstunden.

Ein Stück gelebtes Sauerland

Diese Bräuche sind Teil unserer Dorfgemeinschaft und sorgen Jahr für Jahr dafür, dass jung und alt, alt eingesessen und neu zugezogen miteinander ins Gespräch kommen. Und genau das macht Brunskappel aus!

Neue Könige und Königinnen in Brunskappel

Am 31.08.2024 war wieder viel los an der Schützenhalle im Dorf.

Der Nachmittag begann mit dem Kinderschützenfest der St. Sebastian Schützenbruderschaft. Beim traditionellen „Abwerfen des Stutenkerls“ traf Jule Susewind am besten. Zusammen mit Ben Körner regiert sie nun im Schützenjahr 2024/25.

Anschließend fand am Abend das Jungschützenschießen statt. Neuer Jungschützenkönig für 2024/25 wurde nach einem sehr spannenden Vogelschießen Sebastian Lörwald.

Während alle Gäste bestens mit frischen Kartoffeln aus dem Feuer versorgt wurden, setzte sich Anja Senge schließlich beim Schießen der Frauen durch und holte den letzten Rest des Vogels von der Stange.

Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Regenten!

Schützenfest vom 12. bis 14. Juli 2024

Das Schützenfest der St. Sebastian Schützenbruderschaft fand in diesem Jahr zum ersten Mal von Freitag bis Sonntag statt. Aufgrund dieses geänderten Festablaufs wurde in diesem Jahr kein neuer König, sondern nur ein neuer Vizekönig ausgeschossen.

Nach einem spannenden Vogelschießen setzte sich Thomas Minge unter etwa 15 Mitbewerbern durch und ist für das kommende Schützenjahr der Vizekönig der St. Sebastian Schützenbruderschaft.

Nach der traditionellen Schützenmesse am Samstag wurde mit allen befreundeten und benachbarten Schützenvereinen und Gästen ausgelassen gefeiert. Am Sonntag präsentierte sich der amtierende Schützenkönig Silas Kersenbrock mit seiner Königin Isabell Guntermann dem Schützenvolk.

Ab dem kommenden Jahr 2025 findet dann immer bereits freitags das traditionelle Vogelschießen statt.

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